Minigolf

Minigolf hat inzwischen eine lange Tradition

 

Eigentlich geht man bei einem Gartenarchitekten davon aus, dass er hübsche Grünanlagen mit Wegen, Brücken und Pavillons anlegt. Nicht so Paul Bongni in der Schweiz. Der tüftelte ab 1950 an Minigolf-Bahnen herum und zwar so erfolgreich, dass er 1953 das Patent für seine 18 Bahnen bekam. Nur ein Jahr später eröffnete in Ascona am Lago Maggiore die erste Minigolf-Anlage. Und es sollten noch viele folgen, denn 1954 waren es schon 18 in der Schweiz, 1955 gab es die erste Bahn in Deutschland und 1962 waren reihum in Europa Minigolfplätze zu finden. Heute gibt es allein in Deutschland rund 100 Minigolf-Anlagen – eine davon befindet sich im Unterschleißheimer Ortsteil Riedmoos an der Würmbachstraße 1. Diese Anlage von Annemarie Landmann ist zwar noch nicht ganz so alt, aber die Eröffnung 1995 liegt auch schon einige Jährchen zurück.

 

Gespielt wird auf 18 Bahnen mit beachtichen Hürden

 

Minigolf wird mit Schläger und Ball auf 18 ebenerdigen Bahnen gespielt.  Der Sinn des Spiels ist schnell erklärt: Der Ball soll mit möglichst wenigen Schlägen ins Loch befördert werden. Einziges Problem: Zwischen Abschlagpunkt und Loch liegt eine Hürde und die ist auf jeder Bahn anders gestaltet. Es soll ja nicht langweilig werden. Angeblich soll es möglich sein, dass jede Bahn mit nur einem einzigen Schlag gemeistert werden kann. Wie gesagt: Angeblich. Probieren Sie es mal aus – und Sie werden wahrscheinlich schnell feststellen, dass Sie meilenweit von so einem erfolgreichen Einzelschlag, den man As nennt, entfernt sind. Aber grämen Sie sich nicht, denn mit dieser Erkenntnis sind Sie ganz bestimmt nicht allein.

 

Der Spieler mit den wenigsten Punkten hat gewonnen

 

Wie bei jedem Spiel gibt es auch beim Minigolf Spielregeln. Maximal sechs Schläge pro Bahn sind erlaubt und pro Schlag wird ein Punkt notiert. Schafft der Ball das Hindernis, aber er wird noch nicht eingelocht, dann wird von dem Punkt weiter gespielt, an dem der Ball zum Liegen kam. Nur wenn der Ball ganz ungüstig an der Hürde oder an der Bande liegt, darf er an die nächste Ablegelinie gelegt werden, damit der nächste Abschlag gelingt. Blöd gelaufen ist es, wenn der Ball die Bahn verlässt, denn dann muss der Spieler wieder von vorne am Start-Abschlagpunkt beginnen. Wer nach sechs Schlägen noch immer nicht eingelocht hat, der hat auch Pech: Dieser Spieler bekommt nämlich einen Strafpunkt aufgebrummt und darf mit satten sieben Punkten zur nächsten Bahn gehen und dort sein Glück versuchen. Gewinner ist, wer am Ende aller Bahnen die wenigsten Punkte hat.

 

 

Hier finden Sie uns

Minigolf-Anlage Riedmoos
Würmbachstr. 1
85716
Unterschleißheim

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Kontakt

Rufen Sie einfach an unter:

089-3150062

 

E-Mail:

landmann@minigolfriedmoos.de

 

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